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Geschichte

Es war einmal ein junges sehr hübsches und fleißiges Mädchen. Ihre Eltern waren erhabene Kaufleute und bekannt unter dem Namen Schmid. Die junge Leopoldine wollte wie ihre Eltern eine erfahrene Kauffrau werden, darum bewarb sie sich im Jahre 1918 bei der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Amstetten als  Manipulantin:

An die Landwirtschaftliche Genossenschaft Amstetten

Ich unterfertigte habe in Erfahrung gebracht, daß im landwirtschaftlichen Lagerhaus in Amstetten eine Stelle als Manipulantin zur Besetzung gelangt und ich erlaube mir daher, Sie um gütige Verleihung dieses offenen Postens zu ersuchen.

Ich bin gegenwärtig 17 Jahre alt, habe hier die Volks- und Bürgerschule besucht, hierauf eine zweijährige Handelsschule in Linz mit sehr gutem Erfolg absolviert, was aus den beiliegenden Zeugnissen zu ersehen ist.

Ich habe mir eine gründliche Kenntnis in Stenographie, Maschineschreiben und allen Kontorarbeiten angeeignet und bin nun von dem Wunsche beseelt, diese erworbenen Kenntnisse praktisch zu verwerten und zu erweitern.

An die Versicherung mich jederzeit zu bemühen, mir durch Fleiß, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit Ihre Zufriedenheit zu erwerben, schließe ich die Bitte dieses mein Offert einer gütigen Berücksichtigung zu unterziehen.

Hochachtungsvoll und ergebenst

Leopoldine Schmid

Ardaggerstraße Nr 14

Amstetten

Hier das Original

Mit diesem wahrhaft entzückenden Schreiben erhielt sie die Stelle. Sie meisterte ihre Herausforderungen und stieg dann im elterlichen Betrieb ein.

Zur gleichen Zeit wuchs ein junger Mann aus Amstetten heran. Sein Name war Hans Essmeister und ihn reizte seit eh und je das kaufmännische Handwerk. Er absolvierte eine Müllerlehre an der Kunstmühle Litzellachner in Mauer Öhling und legt am 1. Februar 1918 seine Gesellenprüfung ab. Nur wenige Tage später wurde er als 10er Jäger im Feld Infanterie eingezogen und kam im selben Jahre in eine 9-monatige Gefangenschaft. Nach den traumatischen Kriegsjahren kehrte er zurück und besann sich auf seine Kaufmannskarriere.

Die Jahre zogen ins Land bis sich Hans Essmeister bei Ulrich Schmid Landesprodukte als Ein- und Verkäufer im Jahr 1925 bewarb.

Und wie in einer wahren Liebesgeschichte konnte es nicht anders kommen, als dass Hans und Leopoldine sich einst über den Weg liefen und sich wahnsinnig in einander verliebten. Sie heirateten am 5. August 1933 und Hans wurde Teilhaber der Firma Ulrich Schmid.

Im Jahr 1937 gründeten Hans und Leopoldinge die Firma Essmeister - ein eigenständiges, unabhängiges und nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen geführtes Unternehmen. Die Umsätze stiegen, die Firma lief gut. Und dann kam der 2. Weltkrieg. Dieser stellte das Unternehmen und die junge Liebe der beiden auf eine harte Probe. Der harte Kampf um die Liebe und das Unternehmen zahlten sich aus: im Jahr 1941 wurde der kleine Hubert Essmeister geboren.

Hubert war ein genauso tüchtiger Kaufmann wie seine Eltern und führte die Firma in neues Wachstum. Er wandelte das Einzelunternehmen in eine Kapitalgesellschaft um, fokussierte sich neben dem Agrarhandel auch auf den wachsenden Markt der Energieträger und übergab seinem Sohn Harald Essmeister im Jahr 2002 die heutige Firma Essmeister Agrar und Energie.

In den letzten Jahren wurden große Investitionen getätigt, um das Unternehmen zu modernisieren und ins nächste Jahrzehnt zu führen. Im Bereich Brennstoffe entwickelte sich Essmeister zu einem der Marktführer in Niederösterreich.

Besonders wichtig war die Erschließung über ein Eisenbahnanschlussgleis im Jahr 2012. Essmeister übernahm den ehemaligen Silo der Firma Koch, welcher von der Firma Aigner Immobilien an uns verkauft wurde und erweiterte somit das eigene Betriebsgebiet nach Amstetten.

Heutzutage liegt der Fokus immer mehr auf nachhaltigen Aspekten. Harald Essmeister weiß, die Zukunft basierend auf fossilen Brennstoffen ist längst gezählt. Viel mehr werden Konsumenten nachhaltige Lösungen anstreben, die auf nachwachsenden Rohstoffen oder erneuerbaren Energien basieren. Um dem gerecht zu werden fokussiert sich Essmeister auf nachwachsende Energieträger wie Pelless (Holzpellets) und andere nachhaltige Lösungen.

Eines Tages werden dann vielleicht Elenor, Arthur oder Marlon Essmeister die langjährige Firmengeschichte von Essmeister weiterschreiben. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit …

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